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Warum Billig-Tablets keine Gefahr für das iPad sind

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Topmeldung bei thenextweb heute war die Entdeckung eines irgendwie heimlich existierenden Billig-Tablets des chinesischen Unternehmens Shenit. Kannte niemand bisher. Kann man aber über die Homepage bestellen. In der billigsten Variante für schlappe 119 US-Dollar. Das gute Stück läuft mit Android, hat in der kleinen Ausführung einen 7-Zoll-Bildschirm und auch sonst alle möglichen netten Dinge, die es durchaus attraktiv machen. Nun könnte man denken, dass bald alle Welt günstige Tablets dieser Art kaufen wird. Ich glaube nicht das dem so ist.

Heute Nachmittag hatte ich ein Gespräch mit einer Bibliothekarin, eher konservativ, aber das iPad war ihr ein Begriff. So kamen wir ins Reden und sie brachte ein ganz zentrales Argument. WENN sie schon irgendetwas Computer-artiges zu Hause hat, dann muss auf jeden Fall gesichert sein, dass sie da nichts mit Viren zu tun hat, nicht ausgespäht wird und alles schön einfach und durchschaubar ist. Und das sind nun genau die Vorteile eines geschlossenen Systems wie dem von Apple. Und Apple richtet sich viel mehr an die Bibliothekarin als an die Early Adopter. Vertrauen auf Einfachheit und Sicherheit ist ein zentrales Gut in der Strategie von Apple. Und der Wettbewerbsvorteil gegenüber Shenit. Und deshalb wird sich die Bibliothekarin demnächst ein iPad zulegen. Obwohl es viel mehr kostet und keinen USB-Anschluss hat.

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