Nach den ersten Tagen mit dem iPad will ich nun auch mal meine ersten Eindrücke zum Besten geben. Nach der wie gewohnt kinderleichten Start-Synchronisierung mit iTunes und der Verbindung mit dem heimischen WLAN ist das Gerät funktionsbereit. Meine Schwester, ebenfalls seit Freitag stolze Besitzerin eines Apple-Tablets, brauchte gar nicht mehr. Der Browser alleine (und ein paar Apps) hat sie glücklich gemacht. Das iPad stand mit geöffneter Rezepte-Seite zum Kochen in der Küche, mit einem YouTube-Video zum Nachspielen auf dem Klavier und natürlich auf dem Sofa.
Ich habe indes schon eine Weile damit verbracht, die für mich wichtigsten Dinge einzurichten und zu checken. Musik und Videos aufspielen (der Sound ist absolut ok, das Bild sowieso), E-Mail-Client einrichten, App-Store durchwühlen. Und der ist noch erstaunlich leer. Twitter, Facebook, Last.fm - da ist's noch recht dünn. Allerdings finden sich ganz andere Lösungen, denn wie @
juergenmessing schon
etwas zugespitzt schrieb:
Beste #TwitterApp für's #iPad: #Safari. Beste#Facebook App für's iPad: Safari. Beste#LinkedIn App für's iPad ...
In der Tat gewöhnt man sich schnell daran, mittels einem auf dem Homescreen abgelegten Lesezeichen viele Dienste über den Browser zu nutzen und zumeist funktioniert das ganz hervorragend. Geld würde ich für eine Facebook-App nicht mehr ausgeben. Und es wird, Martin Weigert hat zurecht darauf hingewiesen, ziemlich still. Ohne Multitasking verstummt das fröhliche Zwitschern all der Echtzeit-Clients. Aber das kommt ja noch (und dann hält der Akku wohl keine 10 Stunden mehr, das tut er nämlich wirklich).
Man kommt beim Einrichten allerdings doch an einen Punkt, wo es hakt. Die fehlende Dateiverwaltung. Natürlich gibt es die klassichen Tools wie
Dropbox oder den
GoodReader. Allerdings will ich ja meine Dokumente nun auch mit Pages bearbeiten. Pages hat gewissermaßen als Bestandteil der App eine eingebaute Mini-Dateiverwaltung. Mit der lassen sich Dateien auch importieren, allerdings ist das schon etwas umständlich.
Apple nennt dazu drei Möglichkeiten:
- Als E-Mail-Anhang. Öffnen Sie das Dokument in der Vorschau, und tippen Sie dann auf die Taste "Öffnen in...", um es in Pages zu öffnen.
- Als Download aus dem Web (einschließlich iWork.com public beta). Öffnen Sie das Dokument in der Vorschau, und tippen Sie auf "Öffnen in...", um es in Pages zu öffnen.
- Per Transfer von einem Mac oder PC mittels Dateifreigabe in iTunes. Die Taste "Importieren" in der Darstellung "Meine Dokumente" greift auf die Dateien zu, die auf das iPad übertragen wurden.
Und schnell wird klar wohin die Reise gehen muss, nämlich in die Cloud. Ein kostenloses
mobile.me, eine Anbindung an Google Docs, all das würde viele Menschen dazu bewegen, ihre Daten ins Netz zu stellen, um mit Pages oder was auch immer darauf zugreifen zu können. Und dann braucht der "normale" User (und um den geht es ja beim iPad) auch keine Dateiverwaltung mehr.
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